Bildquelle. Das #clc12 zeitigt immer noch Nachwirkungen. Wie ihr ja drüben auf der Lernspielwiese vielleicht gelesen habt, war es ein BarCamp der besonderen Art. Deshalb, weil mehr als die Hälfte Menschen mit dabei waren, die aus Firmen kamen, zum großen Teil wiederum aus Weiterbildungsabteilungen und aus der Personalentwicklung. Sozusagen solche von der “Front”.
Diese haben eine andere Perspektive als wir Uni-Geister, und zwar in zweierlei Hinsicht.
1. eLearning aus einer Problemstellung heraus
Während unsereins so aus der Freude heraus lernt, kommen die Überlegungen zum Lernen bei den Praktikern aus einer konkreten Problemstellung heraus.
Wie
“Es ist schwierig, wenn meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht am Arbeitsplatz sind, zum Weiterbilden.”
Oder
“Meine Mitarbeiterinnen kommen von der Schulung zurück, konkret bei uns sieht das alles aber anders aus, weshalb das Gelernte nicht richtig umgesetzt werden kann.”
2. Umsetzen, auch wenn’s erst mal ein “kleines Brötchen” ist
Also wird das konkret erkannte Problem zu lösen versucht. Und zwar wird nach einer Lösung gesucht, die auch umsetzbar (sprich: BEZAHLBAR!) ist. Und wenn diese Lösung uns Uni-Visionären dann als kleines Brötchen (im Vergleich zu einer möglich zu backenden Hochzeitstorte erscheint), so schauen wir dann und wann ein bisschen arrogant auf die schnöde Lösung herunter.
Dem muss aber m.E. nicht so sein.
Und natürlich braucht es zur Entwicklung einer Lernumgebung und Lernsituation im Grunde beides.
Es täte uns aber gut anstehen, das Umsetzen im Kleinen – und die “Nebenbedingungen” wie z.B. Budget oder konkrete Problemstellung, oder zeitnahe Umsetzung ernster zu nehmen.
Und das meine ich jetzt mal ganz im Ernst! Denn unser Projekt soll sich ja an verschiedene Menschen aus unterschiedlichen Kontexten richten. Es soll praxisnahe Erfahrungen mit Blended-Learning sammeln und vorstellen, abseits von allzu hochgestochenen, schlecht realisierbaren Visionen.
Bis auf Weiteres, we are in progress of thinking and working!
Eure Monika für das #wipra-Team
Liebe Moni, ja das stimmt, statt großer unverdaulicher Hochzeitstorte lieber viele kleine leckere knusprige Brötchen backen,aber die müssen auch echt lecker sein